| 1. Ort & Datum festlegen | ➡️ | Wähle deinen Beobachtungsstandort und dein Aufnahmedatum und klicke den Button "Ort und Datum setzen" |
| 2. Himmelsobjekt auswählen | ➡️ | Wähle eines der Himmelsobjekt aus der Liste im Dashboard. Betrachte es in der Himmelsvorschau und klicke auf den Objektmarker für mehr Informationen. |
| 3. Planung und Framing | ➡️ | Prüfe den Bildauschnitt und die Auflösung für dein spezifisches Setup und definiere die Rotation deines Sensors. |
Das Tool berechnet die Höhe des ausgewählten Himmelsobjektes, die Mondhöhe, die Mondphase und Beleuchtung basierend auf Standort und Datum. Hieraus lässt sich die beste Beobachtungszeit bestimmen.
| 1. Objekthöhe beachten | ➡️ | Je höher sich dein Zielobjekt am Himmel befindet, desto besser die Aufnahmesbedingungen – weniger Atmosphäre sorgt für klarere und schärfere Aufnahmen. |
| 2. Mondphase beachten | ➡️ | Der Mond kann lichtschwache Objekte überstrahlen – ideal sind Neumond, abnehmender Mond oder Zeiten, in denen der Mond nicht sichtbar ist. |
| 3. Lichtverschmutzung meiden | ➡️ | Wähle möglichst dunkle Orte mit geringer Lichtverschmutzung und nutze Lichtverschmutzungskarten zur optimalen Planung deines Aufnahmeorts. |
| 4. Sichtverhältnisse prüfen | ➡️ | Achte auf Hindernisse wie Bäume, Gebäude oder Hügel. Plane deinen Standort und Blickfeld vorab. Nutze Planetariums-Software wie Stellarium für die Detailplanung. |
| Parameter | Formel | Beispiel (f=300mm / D=61mm / p=3.76µm) | Erklärung |
|---|---|---|---|
| Theoretische Auflösung | \[ \theta \approx 1.22 \cdot \frac{\lambda}{D} \cdot \left(\frac{180}{\pi} \cdot 60 \cdot 60\right) \] \[ \lambda = Bezugswellenlänge (≈550 nm), D = Apertur (mm) \] | 1.22 × (5.5×10⁻⁷ m / 0.061 m) × 206265 ″/rad ≈ 2.27 ″ | Beugungsgrenze des Systems – größere Öffnung ermöglicht höhere theoretische Auflösung |
| Pixelmaßstab | \[ \frac{206 \cdot p}{f} \] \[ p = Pixelgröße (µm), f = Brennweite (mm) \] | (206 × 3.76 µm) / 300 mm ≈ 2.58 ″/px | Bestimmt, wie fein der Himmel abgetastet wird (abhängig von Pixelgröße und Brennweite) |
| Nyquist-Sampling | \[ \approx \frac{\theta}{2} \] |
Optimal: 2.27″ / 2 ≈ 1.1″/px Ist: 2.58″/px → leichte Unterabtastung |
Optimaler Pixelmaßstab zur Nutzung der theoretischen Auflösung (Nyquist-Kriterium). Unterabtastung → Sterne wirken größer/weicher („aufgebläht“). Überabtastung → Sterne wirken kleiner, aber auch blockig/pixelig und das Rauschen nimmt zu. |
🔴 Hinweis: In der Praxis wird die effektive Auflösung meist durch das Seeing begrenzt. Ziel: Pixelmaßstab ≈ 0.5 × Auflösung für optimale Balance zwischen Detail und Rauschen.