Nils Fröba
Astrofotograf
Über mich
Schön, dass Du den Weg auf meine Website gefunden hast. Ich bin Nils, Jahrgang 1995, und lebe am Rand des Soonwaldes. Schon als Kind faszinierte mich die Astronomie und der Sternenhimmel. Ich fragte mich immer, wo die Grenzen des Universums liegen und was sich hinter den unzähligen Lichtpunkten am Nachthimmel verbirgt. Ich habe Maschinenbau studiert und arbeite seit 2021 als Konstruktionsingenieur im Bereich Industrieoptiken.
Im Jahr 2018 entdeckte ich auf dem Dachboden meiner Oma zufällig das alte Teleskop meines Onkels. Dieser Fund war der Beginn einer Leidenschaft und mein Einstieg in die Astrofotografie.
Aus den ersten Beobachtungen von Mond und Saturn entstanden bald meine ersten eigenen Astrofotos. Mit jedem Projekt lernte ich neue Techniken kennen, entwickelte meine Bildbearbeitung weiter und baute meine Ausrüstung Schritt für Schritt aus.
Seitdem habe ich viel Zeit, Energie und auch Geld in dieses Hobby investiert. Ich habe eine steile Lernkurve hinter mir und noch immer gibt es unzählige Dinge, die ich ausprobieren und lernen möchte.
Heute fotografiere ich hauptsächlich Gasnebel und Galaxien (Deep Sky) mit einer gekühlten Monokamera und Schmalbandfiltern. Besonders fasziniert mich dabei der Gedanke, Licht einzufangen, das oft Millionen Jahre unterwegs war, bevor es auf den Sensor meiner Kamera trifft.
Häufig werde ich gefragt, warum ich mir die Bilder nicht einfach im Internet anschaue. Für mich zählt jedoch nicht allein das finale Bild, sondern auch die Geschichte dahinter und der Gedanke, dass ich es selbst aufgenommen habe. Die Verbindung aus Technik, Astronomie, Fotografie und Bildbearbeitung ist für mich der große Spaß aber zugleich auch die große Herausforderung.
In jedem meiner Fotos steckt sehr viel Zeit und Arbeit. Auf dieser Website zeige ich meine Aufnahmen des Nachthimmels und erzähle die Geschichten dahinter. In meinem AstroBlog teile ich außerdem meine Erfahrungen, mein Wissen und Tipps rund um die Astrofotografie. Schau gerne vorbei und begleite mich auf meiner Reise!
Meine Geschichte – als interaktiver Comic
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Das vergessene Teleskop
Im Jahr 2018 entdeckte ich auf dem Dachboden meiner Oma zufällig das alte Teleskop meines Onkels, einen Skywatcher Explorer 114/900. Eigentlich war es nur ein verstaubter Fund zwischen alten Kartons, rückblickend jedoch der Beginn eines Hobbys, das mich bis heute begleitet.
Die ersten Beobachtungen
Nach ersten Beobachtungsversuchen an Mond und Saturn war meine Begeisterung für den Sternenhimmel geweckt. Ich las mich über Monate hinweg in das Thema Astrofografie ein und kaufte mir schließlich mein erstes richtiges Astrofografie-Setup.
Der Einstieg in die Astrofotografie
Meine ersten Deep-Sky-Aufnahmen entstanden mit einem Skywatcher N 150/750 PDS Explorer und einer Canon EOS 400D, montiert auf einer iOptron iEQ30 Pro GEM. Mit der Zeit optimierte ich mein Setup Schritt für Schritt und sammelte dabei wertvolle praktische Erfahrungen.
Mein stationärer Beobachtungsplatz
Mit zunehmender Komplexität meiner Ausrüstung entstand die Idee einer stationären Betonsäule. Gemeinsam mit meinem Vater setzte ich das Projekt im Garten um. Nach rund einer Tonne Beton stand die Säule. Seitdem ist das Einrichten der Montierung deutlich einfacher.
Die Automatisierung
Um die langen Aufnahmesessions über mehrere Nächte hinweg zuverlässig und reproduzierbar durchführen zu können, automatisierte ich schließlich die wichtigsten Abläufe mittels einer Sequenzing-Software. Die Steuerung erfolgt zentral über einen Teleskopcomputer, der zugleich das Powermanagement übernimmt.
Einstieg in die Schmalbandfotografie
Mit dem Einstieg in die Schmalbandfotografie folgte der Umstieg auf einen speziell für die Astrofotografie entwickelten Apochromaten und eine gekühlte Monokamera. Diese Kombination eröffnete mir neue Möglichkeiten, großflächige, lichtschwache Deep Sky Objekte hochauflösend und kontrastreich aufzunehmen.
Meine Website
Zur selben Zeit entstand zunehmend der Wunsch, meine Aufnahmen des Nachthimmels mit der Öffentlichkeit zu teilen und die Geschichten hinter meinen Bildern zu erzählen. Ich entschied mich, eine eigene Website aufzubauen. Diese entwickle ich bis heute kontinuierlich weiter.
Kontakt
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